Wir schätzen die Zeit erst,
wenn uns nicht mehr viel davon geblieben ist.

Leo Tolstoi

Wir bauen energieoptimierte Häuser und Wohnungen, wir achten auf die Isolierung, die Dämmung und den Energieverbrauch. Wir bauen heute nicht mehr nach dem Standard wie vor 30 Jahren. Wir bauen altersgerecht, barrierefrei und zukunfts- weil altersorientiert.

Wir fahren intelligente Autos mit Bremskraftverstärker und intelligenten elektronischen Systemen. Wir fahren längst keine Fahrzeuge mehr, wie vor 30 Jahren ohne Servolenkung und ohne Nackenstützen und achten auf den Spritverbrauch.

Wir ernähren uns nach den neuesten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft, betreiben Sport nach den neuesten Erkenntnissen der Sportmedizin. Wir steigen in Düsenjets und bereisen die ganze Welt.  

Wir arbeiten in einer 5-Tage-Woche und einem 8-Stunden-Tag. Und nicht mehr wie zur Zeit unserer Eltern und Großeltern in einer 6-Tage-Woche und nicht selten auch einem 12-Stunden-Tag. 

Die schönen Dinge im Leben (Freizeit, Reisen, Luxus genießen etc.) haben einen entscheidenden Nachteil:  Sie kosten Geld.

Das muss kein Problem sein, ja es kann sogar recht einfach sein …, wenn man weiß wie.

Wir brauchen einen Lebensplan, der es erlaubt, ab dem zweiten Drittel der Lebenszeit (ca. ab dem 50. Lebensjahr) nicht mehr arbeiten zu müssen. Dies bedeutet, die finanzielle Lebensplanung früher zu beginnen und so zu gestalten, dass der frühstmögliche Zeitpunkt für den Ausstieg aus dem Arbeits- und Berufsleben Realität werden kann.

 

Unsere Lebensplanung hat sich diesen dramatischen Veränderungen aber in keiner Weise angepasst.

Warum schenken wir dem Geld
erst dann die notwendige Beachtung,
wenn wir es am dringendsten brauchen?

Horst Schmitz